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Ehemalige Gruppen

Vergangene Veranstaltungen, ‚alte Neuigkeiten‘ und mehr:

Direct Action – Training 17.-19.04.2015

Du findest, in der Welt läuft einiges verkehrt? Und fühlst Dich
ohnmächtig, weil Du oft nicht weißt, wie das Bessere gelingen oder
durchgesetzt werden kann? Umweltzerstörung,
Menschenrechtsverletzungen in Zwangsanstalten, Diskriminierung und
Ausbeutung - so vieles passiert täglich, aber kaum etwas hilft
dagegen? Dann könnte dieses Direct-Action-Training helfen. Denn ganz so
ohnmächtig, wie es scheint, sind wir nicht. 
Im Gegenteil: 
Es gibt viele Aktionsformen, die wir kennenlernen und üben können, 
um uns wirksamer wehren zu können, um lauter und deutlicher unsere 
Stimme zu erheben oder uns politisch einzumischen: 
Kommunikationsguerilla, verstecktes Theater, 
gezielte Blockaden oder Besetzungen, intelligente Störung von Abläufen und
vieles mehr schaffen Aufmerksamkeit und bieten Platz für eigene
Forderungen und Visionen. Wir werden konkrete Aktionsideen
besprechen, den rechtlichen Rahmen durchleuchten und einiges
ausprobieren. ++ Infoseite www.direct-action.de.vu

Am Freitag gehts los mit einer Einführung zu 'Was ist Direct Action?' 
Samstag und Sonntag werden wir dann verschiedene Aktionsformen 
und Möglichkeiten kennenlernen und (z.B. in Rollenspielen u.ä.) aktiv üben.

Anmeldung gerne per mail an Infoladen-hi@riseup.net oder kontakt@prowe.org
Flyer/Plakat:

DA-Trainging-Plakat_farbig

PM: Erfolgreich Abschiebung in Hildesheim blockiert

[Text darf gerne ganz oder teilweise weiterverwendet werden]

Heute, am Montag (23. März) sollte ein aus dem Sudan Geflüchteter nach Ungarn abgeschoben werden. Wie von den Behörden angeordnet, hielt er sich um 6:00 Uhr früh in seiner Wohnung in der Jan-Pallach-Straße auf.

Doch ca. 110 Aktivist*innen hatten sich aufgemacht, die Abschiebung zu verhindern. Durch eine Sitzblockade stellten sie sich den Beamt*innen in den Weg, um so den Zugang zur Wohnung des Geflüchteten zu verhindern.

Zum Hintergrund der Aktion sagte einer der Aktivist*innen:

„Ich finde es wichtig, sich dem rassistischen Normalzustand in Deutschland und Europa nicht nur verbal entgegenzustellen. Das Blockieren einer Abschiebung ist also eine sehr direkte und naheliegende Aktionsform, um sich mit den Geflüchteten zu solidarisieren. Erst recht jetzt, wo vor zwei Tagen einige Neonazis durch Hildesheims Nordstadt marschierten“

Der aus dem Sudan stammende Asylsuchende sollte nach der sogenannten Dublin II- Verordnung nach Ungarn abgeschoben werden.

Diese Verordnung besagt, dass ein Asylantrag in dem Land gestellt werden muss, in dem der*die Antragsteller*in zu erst „ankam“ – faktisch also der Staat, in dem ein Mensch das erste Mal den Behörden bekannt wurde (hier: Ungarn).

Dazu Giulia, eine der Blockierenden:

„Die deutsche Regierung verteidigt seit Jahren die viel kritisierte Dublin-II- Verordnung, um hier möglichst wenig von Krieg und Elend Geflohene aufnehmen zu müssen. Denn in der Regel kommen Asylsuchende übers Mittelmeer oder die östlichen Landgrenzen nach Europa – nicht etwa über die Nordsee ohne vorher in einem anderen Schengen-Staat gewesen zu sein. So funktioniert deutscher Rassismus und menschenfeindliche Politik im 21. Jahrhundert!“

Um diese Abschiebung zu verhindern, aber vor allem ein deutliches Zeichen zu setzen gegen Rassismus und für eine Welt ohne Grenzen und Nationen, blockierten die Aktivist*innen die heutige Abschiebung.

Erfolgreiche Abschiebeblockaden wie diese gab es schon in vielen Städten.

So wurden etwa schon in Göttingen und Hannover Abschiebungen verhindert.

Tom, ein weiterer Blockierer meint:

„Heute haben wir gezeigt: Was in anderen Städten möglich war, geht auch in Hildesheim! Wir haben es sogar geschafft, in wenigen Tagen über 100 Menschen gegen diese Abschiebung zu mobilisieren, während die Neonazis nach monatelanger Mobilisierung am Samstag nur ca. 80 waren – ich finde, wir sind auf dem richtigen Weg. Ich hoffe also, dass sich in Zukunft noch mehr Menschen direkt

dem rassistischen Treiben dieses Staates in den Weg stellen.

Für einen kreativen und offensiven Antirassismus!

Kein Mensch ist illegal!“

Mit freundlichen Grüßen,

Gruppe Abschiebealarm

Für Rückfragen stehen wir unter abschiebealarm-hi@riseup.net gern zur Verfügung.

Pressemitteilung zum Download

Mittwoch, 07.01.: Film „Aufstieg und Fall der Agro-Gentechnik in MVP“

Am 07.01.2015 gibt es im Anschluss an die Volxküche um 20:30Uhr den (vorläufigen) Film „Aufstieg und Fall der Agrogentechnik in MVP“ zu sehen. Da der Film noch nicht veröffentlicht ist, können gerne noch Kritik und Verbesserungsvorschläge geäußert werden.

Der Film zeigt am Beispiel von Mecklenburg-Vorpommern, wie es durch jahrelange Proteste, Aktionen sowie Recherchen hinter den Kulissen dazu kommen konnte, dass seit 2012 kein Gen(versuchs)feld mehr in Deutschland steht.

Hier der Trailer:

22.07.13 Mobiveranstaltung Bad Nenndorf

 

Am 3. August wollen Neonazis erneut in Bad Nenndorf bei Hannover einen Trauermarsch durchführen. Im letzten Jahr wurde der Aufmarsch durch Menschenblockaden massiv gestört und die Ersatzveranstaltung der Nazis komplett verhindert. An diesen Erfolg soll in diesem Jahr angeknüpft werden. Deshalb kommen Referent_innen der Initiative »Kein Naziaufmarsch in Bad Nenndorf« zu uns. Sie werden über Hintergründe des Aufmarsches sprechen und ihre Planungen für Massenblockaden vorstellen. Im Gepäck haben sie außerdem Mobilisierungsmaterial, Schnickschnack und praktische Demotipps. Auf der Veranstaltung wollen wir die gemeinsame Anreise organisieren und Bezugsgruppen bilden.

Montag, den 22. Juli 2013 um 19.30 Uhr in der Projektwerkstatt (Langer Garten 1; Kulturfabrik Löseke 2. Stock).

Ab 17 Uhr beginnt der Infoladen, der auch viel Material zum Thema Neofaschismus, Nazi-Regime, Rassismus etc. hat.

Diese Veranstaltung findet in Zusammenarbeit mit dem Arbeitskreis Antifaschismus (AKA) und dem Infoladen statt.

Weitere Infos zum Bündnis udn den Blockaden findet ihr auf ->  http://BADNENNDORF.BLOGSPORT.EU

Bei Fragen wendet euch an → aka-hildesheim@web.de

Nazis, Rassist_innen, Polizist_innen oder andere Störer_innen und Beamt_innen sind von der Veranstaltung ausgeschlossen!

 

6. Mai – 25.Juli 2013, 20h : Filmreihe zu ‚Internationales‘ vom Infoladen

Liebe interessierte Menschen,
ab nächsten Montag, den 06. Mai findet in der Projektwerkstatt im Rahmen des Infoladens eine Filmreihe statt, die sich unter dem groben Thema „Internationales“ steht. Ab 20.00 Uhr werden dann jeden Montag Filme gezeigt. Die genaue Liste findet ihr im Anhang.
Davor (von 17.00 Uhr – 20.00 Uhr) hat ab sofort wieder der Infoladen geöffnet. Dort findet ihr Bücher und Zeitschriften und Infomaterial zu verschiedenen politischen Themen, die ihr in einer normalen Buchhandlung nicht findet und ihr habt die Möglichkeit, mit anderen interessierten Menschen zu diskutieren, euch auszutauschen usw. Die Filme zeigen wir natürlich kostenlos.
Der erste Film am 06. Mai dreht sich um ermordete Coca-Cola-Gewerkschaftler. In Kolumbien werden jedes Jahr Gewerkschaftler im Auftrag von Cola Cola und anderen Konzernen durch Paramilitärs ermordet. An einem konkreten Fall soll die Verflechtung zwischen Konzernen, Paramilitärs und Staat offen gelegt werden. Ebenso wird die Frage der internationalen Solidarität aufgeworfen.

Im Anschluss an die Filme soll Raum für Fragen und Diskussion gegeben werden. Wir freuen uns auf euer zahlreiches Erscheinen! Gerne weitersagen!

Besten Gruß,

Die Infoladen-Crew

Filmreihe

07.01.2013, 19:00 Uhr: Infoveranstaltung zu Magdeburg Nazifrei

Wir informieren über die Blockaden und die Gegendemo gegen den Naziaufmarsch am 12.1 in Magdeburg. Nachdem Dresden für die Nazis gescheitert ist, wollen sie nun Magdeburg als bundesweit zentralen „Trauermarsch“ etablieren, bei dem sie versuchen das 3.Reich als Kriegsopfer darzustellen. Wir werden euch über die Lage und das wie und warum von Magdeburg aufklären. Danach werden wir uns in geselliger Runde noch einen kurzen Film (20 Minuten) über Frauen in der Naziszene ansehen. Bei dieser Veranstaltung wird es die Möglichkeit geben, Tickets für die Mitfahrt bei einem Bus, der uns nach Magdeburg bringt zu kaufen. Der Ticketpreis wird pro Person zwischen 10 und 20 Euro liegen. Das ganze findet bei uns in der Projektwerkstatt statt in Kooperation mit dem Infoladen. Alle weiteren Infos zu Magdeburg unter: www.magdeburg-nazifrei.com

 

26.02.2012: Pressemitteilung zum Naziübergriff auf AntiFa-AktivistInne

Am vergangenen Samstag, den 25.2. kam es im Zuge der Anti-ACTA-Proteste in Hildesheim zu Auseinandersetzungen zwischen Protestierenden und einer Gruppe Neonazis, die sich unter die DemonstrantInnen mischen wollte. Nachdem die Gruppe als neonazistisch identifiziert war, distanzierte sich die Anti-ACTA-Demonstration von den rechten Aktivisten und ließ diese am Bahnhof zurück. Die zurückgelassenen Nazis, die sich aus Mitgliedern der Neonazi-Kameradschaften „Besseres Hannover“ und „Hildesheimer Widerstand“ zusammensetzten, starteten ihre eigene Demo. Während die große Anti-ACTA-Demo über den Hohen Weg auf den Rathausplatz gelangte, versuchten einige Antifa-AktivistInnen in der Osterstraße eine Kundgebung gegen die dort ankommenden Nazis zu verstalten, die von der Polizei ohne Begründung abgelehnt wurde. Nachdem die AntifaschistInnen nicht bereit waren den Nazis die Straße zu überlassen und die Anti-Acta-Demo wieder auf dem Weg in Richtung Bahnhof war, führte die Polizei die Nazigruppe wieder auf den Hohen Weg, wo sie abermals von AktivistInnen gestoppt wurden. Die Polizei führte die Nazigruppe weiter den hohen Weg hinauf und nahm es in Kauf, dass die Nazis in Berührung mit den spontanen GegendemonstrantInnen kamen, die ein Transparente haltend vor den Nazis standen. Daraufhin griffen einige der Neonazis die GegendemonstrantInnen an. Einige der Demonstranten wurden zu Boden gerissenen und von Schlägen und Fußtritten verletzt . Eine Gegendemonstrantin wurde von Nazis mit einer zerbrochenen Fahnenstange verletzt und nach der Personalienaufnahme von der Polizei auf brutale Art und Weise zu Boden gerissen als sie sich entfernen wollte. Nachdem die Lage sich beruhigt hatte, bekam die Polizei Verstärkung und die Personalien der anwesenden DemonstrantInnen wurden aufgenommen, außerdem kreiste ein Polizeihubschrauber über der Innenstadt. Anschließend ließ die Polizei die gewalttätigen Neonazis ohne Begleitung in Richtung Bahnhof gehen.

Ramona, eine Sprecherin Antifa-AktivistInnen, sagte zu dem Vorfall: „Es darf nicht sein, dass Nazis ohne gesellschaftlichen Widerstand versuchen zu demonstrieren, vor allem wenn sie versuchen sich als harmlosen Teil der Zivilgesellschaft darzustellen. Widerstand gegen Rassisten, Sexisten und Nationalisten ist legitim und von hoher Bedeutung!“.

 

Wir als antifaschistische Jugendliche verurteilen das unverantwortliche Vorgehen der Polizei, welches bekannten Neonazis eine Spontandemonstration ermöglicht und zugleich den GegendemonstrantInnen das Recht auf freie Meinungsäußerung und körperliche Unversehrtheit abspricht.

Wir solidarisieren uns mit den Antifa-AktivistInnen und allen spontanen Nazi-GegnerInnen, die sich an den Protesten beteiligt haben um auf die Neonazis auf der Anti-Acta-Demo aufmerksam zu machen. Wir wollen nicht, dass unser begründeter Protest gegen die entmündigende und überwachende Acta-Gesetzgebung, von BefürworterInnen eines menschenverachtenden Nationalstaats vereinnahmt wird.

 

25.02.2012:Naziübergriff auf AntiFa-AktivistInnen

Im Rahmen einer Anti-Acta-Demo am 25.02.2012 in Hildesheim kam es zu mehreren Zwischenfällen mit rechtsorientierten Jugendlichen.

Nachdem zu Beginn der Anmelder nicht auftauchte (bzw. erklärt wurde, dass die Anmeldung „nicht gültig“ sei), erklärte sich ein Mensch aus einer Gruppe einheitlich gekleideter Menschen, darunter der bekannte Nazi Paule Meibaum (weiße T-Shirts mit jeweils einem Buchstaben, ergab Stop Acta, insg. ca 15-20 Personen) bereit, die Demo anzumelden. Nachdem sich die Gruppe um den Anmelder offen als nationalistisch zeigte, distanzierten sich die übrigen Demoteilnehmer_innen von der Gruppe, meldeten eine eigene Anti-Acta-Demo an und zogen los.

In einiger Entfernung folgen die Nazis/Nationalist_innen mit einer eigenen Demo. Im Verlauf wurden die Nazis/Nationalist_innen von Polizist_innen auf eine andere Route umgeleitet, wo sich ihnen eine kleine Gruppe Antifaschist_innen mehrmals erfolgreich in den Weg stellte. Die Polizei verweigerte es mehrmals, eine Gegenkundgebung auf der Naziroute anzumelden, hatte jedoch zu wenig Personal, um die Blockade aufzulösen. In der Innenstadt stellten sich die Nazis/Nationalist_innen plötzlich den Antifaschist_innen in einer Reihe gegenüber und schlugen auf sie ein.

In der Folge kam es zu einem größeren Polizeieinsatz, Personalienfeststellungen, zwei äußerst brutalen Personalienfeststellungen sowie mindestens einer Ingnewahrsamnahme auf Seiten der Antifaschist_innen. Weiterhin gab es mehrere Verletzte auf beiden Seiten.

 

08.12.2011: Polizeiaktionen erneut rechtswidrig

Am Morgen des 29. März 2011 wurde die Projektwerkstatt Hildesheim e. V. von Polizeikräften (FK4/Staatsschutz) durchsucht.

Im Rahmen dieser Durchsuchungen wurde auch eine Privatwohnung durchsucht. Hierbei wurde ein Mensch, den die Polizei für verdächtig hielt, mit auf die Polizeiwache genommen. Für diese Maßnahme gab es keinen Beschluss. Auf der Polizeiwache wurden von dieser Person Fingerabdrücke, so wie Fotos genommen. Ein Polizist des FK4 der Polizei Hildesheim erklärte, dass dies üblich sei und dafür kein Gerichtsbeschluss nötig wäre.

Umgehend nach der Durchsuchung, so wie der erkennungsdienstlichen Behandlung (kurz ED) wurde Klage vor dem VG Hannover, so wie vor dem Amtsgericht Hildesheim eingelegt. Diese Klagen wehrten sich sowohl gegen die ED-Maßnahme, als auch gegen die Durchsuchung im Allgemeinen.

Am Montag, dem 05.11.2011 entschied das VG Hannover das Verfahren für „erledigt“, da die Polizeidirektion Göttingen, als höhere Polizeidirektion, dass Fehlverhalten einsah. Die PD Göttingen verpflichtete sich selbst, alle Daten des Menschen zu löschen, wie auch die Kosten des Verfahrens zu übernehmen.

Die Klage, gegen den Durchsuchungsbeschluss im Allgemeinen liegt bis dato vor dem Bundesverfassungsgericht und wird dort geprüft.

Es zeigt sich erneut, wie oft staatliche Repressionsorgane rechtswidrig handeln – ganz egal, ob in Hildesheim, im Wendland oder auch viel zu oft in Berlin.

Ähnliche Fälle in Hildesheim aus dem Jahre 2011
Freispruch nach Spontandemonstration – http://de.indymedia.org/2011/06/310356.shtml
Polizei gesteht rechtswidriges Handeln ein – http://www.projekt-farbenfroh.tk/aktuelles/sonstiges/757-polizei-gesteht-rechtswidriges-handeln-ein.html

30.08.2011: Polizei gesteht rechtswidriges Handeln ein

Wie die Polizei nach mehr als zweijährigem Rechtsstreit eingesteht, handelte sie rechtswidrig, als sie bei einer Demonstration zur Reichspogromnacht am 9. November 2008 in Hildesheim eine Fahne mit der Aufschrift „Antifaschistische Aktion“ beschlagnahmte.
Damals hatte sie ohne die Nennung einer Rechtsgrundlage gehandelt und eine Anzeige gegen zwei Personen wegen Verstoßes gegen das Versammlungsgesetz gefertigt.
Durch das polizeiliche Handeln wurde ein Einschnitt in die freie Meinungsäußerung vorgenommen und suggeriert, dass es im Rahmen der Gedenkveranstaltungen von „Mitgliedern der Antifa“ (wie eine Zeitung berichtete) zu Rechtsverstößen gekommen sei.

„Wir begrüßen die Einsicht in das rechtswidrige Verhalten und rufen dazu auf, auch in Zukunft  die Verhältnismäßigkeit der Mittel zu wahren.“ so ein Betroffener. „Vorfälle wie die Durchsuchung der Projektwerkstatt im März diesen Jahres aufgrund des Verdachts der üblen Nachrede oder Behinderungen bei der Ausübung des Demonstrationsrechts zeigen , dass es immer wieder notwendig ist, die Polizei an diesen Grundsatz zu erinnern.“

Die Nutzer_innen der Projektwerkstatt

24.06.2011: Pressemitteilung zur Durchsuchung der Projektwerkstatt

Am Morgen des 29. März 2011 wurde die Projektwerkstatt Hildesheim e. V. von Polizeikräften (FK4/Staatsschutz) durchsucht.

Anlass bildeten Ermittlungen wegen „übler Nachrede“: In einer Mail hatte sich ein der Polizei unbekannter Aktivist des Projekts Farbenfroh (ein Zusammenschluss junger Menschen, die sich gegen Rassismus und Nazis engagieren und deren Treffen in der Projektwerkstatt stattfinden) an den Schulleiter der Robert-Bosch-Gesamtschule gewandt und darauf hingewiesen, dass zwei Schüler durch neonazistische Äußerungen und die Unterstützung von NPD-Kampagnen aufgefallen sind. Daraufhin echauffierte sich die NPD auf ihrer Homepage über diese Mail und es wurde Anzeige erstattet. Die Polizei ermittelt gegen einen Jugendlichen, den sie für verantwortlich hält und durchsuchte unter anderem die Projektwerkstatt.

Wir sind empört, dass eine Abteilung der Polizei, die für politisch motivierte Straftaten zuständig ist, gegen Jugendliche vorgeht, die sich für Vielfältigkeit und Verständigung engagieren und auf neonazistische Bestrebungen hinweisen.

Ulf R., aktiv in der Projektwerkstatt: „Was ist falsch an einer Information an Lehrer_innen oder Schulleiter_innen, wenn Schüler_innen neonazistisches Gedankengut auffällt? Wer sonst als die zuständigen Pädagog_innen sind die richtigen Ansprechpersonen?

Eine Anzeige polizeilicherseits zu verfolgen ist ja noch nachvollziehbar, aber wegen angeblicher „übler Nachrede“ Hausdurchsuchungen vorzunehmen ist ungeheuerlich! Hier wird mit Kanonen auf Spatzen geschossen und ein Einschüchterungsversuch gegen politisch aktive Jugendliche vorgenommen!“

Eine einfache Internetrecherche und Befragungen an der Schule hätten zeigen können, dass es sich nicht um „üble Nachrede“ sondern um Tatsachen handelt.

In der Öffentlichkeit wird immer wieder gefordert, nicht wegzuschauen und zu handeln, wenn neonazistisches Gedankengut geäußert wird.

Wir werden auch weiterhin aktiv bleiben und uns nicht den Mund verbieten lassen, weder von den Nazis der NPD oder der Polizei!

Wir greifen ein -egal ob in der Schule, beim Fußball, in der Kneipe oder auf der Straße!

Antifaschismus ist nicht kriminell sondern notwendig!

Der Vorstand & die Nutzer_innen der Projektwerkstatt Hildesheim, 24.6.2011

16.06.2011: Pressemitteilung der Freiraumgruppe zur Streetparade:

Am Freitag, dem 03.06.2011 fand in Hildesheim unter dem Motto „Ideen brauchen Freiräume – für ein unabhängiges Zentrum!“ eine Demonstration in Form einer Streetparade durch Hildesheim statt.
Bereits im Vorfeld haben wir die Auflagen für diese Demonstration durch die Stadt Hildesheim kritisiert. Diese Diskussion wurde auch in der Berichterstattung zu der Demonstration aufgegriffen.

Im Kern ging es darum, dass nach 5 Minuten Musik eine Pause von ebenfalls 5 Minuten durchzuführen sei, die unserer Meinung nach den Charakter unserer Demonstration einschränken würde und außerdem in unser Grundrecht auf freie Meinungsäußerung eingreift.

Hierbei beziehen wir uns auf ein Urteil des Bundesverwaltungsgericht zu einem ähnlichen Fall. Bei der „Fuckparade 2007“ entschied das Bundesverwaltungsgericht unter dem Aktenzeichen BVerwG 6 C 23.06 am 16. Mai 2007, dass Veranstalter_innen die Aktionsform und Ausdrucksform ihrer Demonstration selbst bestimmen können und es somit den Veranstalter_innen überlassen ist, wie die Demonstration ablaufen soll.
Auch das Abspielen von Musik ist damit durch das Versammlungsgesetz geschützt.

Tom Fischer von der Freiraum-Gruppe: „Wir wundern uns sehr, dass ähnliche Veranstaltungen in anderen Städten völlig problemlos durchgeführt werden können. Warum finden in Hildesheim massive Einschränkungen eines Grundrechts statt?“

Wir möchten auch darauf hinweisen, dass die Polizei an diesem Tag sich nicht kooperativ verhielt und sogar auf den Lautsprecherwagen kletterte und in das Demonstrationsgeschehen direkt eingriff.

Die Wahrnehmung eines Grundrechts wird in Hildesheim anscheinend als vermeintliche Bedrohung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung angesehen und entsprechend angegangen.

Ob Fahnenverbote oder zweifelhafte Auflagen für Demonstrationen, Behinderungen bei Demonstrationen für alternative Freiräume oder die Kriminalisierung von Spontandemonstrationen: Wir lassen uns das Recht auf freie Meinungsäußerung nicht nehmen.

T. Fischer für die Freiraum-Gruppe und den Vorbereitungskreis, 16.06.2011

Im Rahmen einer Anti-Acta-Demo am 25.02.2012 in Hildesheim kam es zu mehreren Zwischenfällen mit rechtsorientierten Jugendlichen.

Nachdem zu Beginn der Anmelder nicht auftauchte (bzw. erklärt wurde, dass die Anmeldung „nicht gültig“ sei), erklärte sich ein Mensch aus einer Gruppe einheitlich gekleideter Menschen, darunter der bekannte Nazi Paule Meibaum (weiße T-Shirts mit jeweils einem Buchstaben, ergab Stop Acta, insg. ca 15-20 Personen) bereit, die Demo anzumelden. Nachdem sich die Gruppe um den Anmelder offen als nationalistisch zeigte, distanzierten sich die übrigen Demoteilnehmer_innen von der Gruppe, meldeten eine eigene Anti-Acta-Demo an und zogen los.

In einiger Entfernung folgen die Nazis/Nationalist_innen mit einer eigenen Demo. Im Verlauf wurden die Nazis/Nationalist_innen von Polizist_innen auf eine andere Route umgeleitet, wo sich ihnen eine kleine Gruppe Antifaschist_innen mehrmals erfolgreich in den Weg stellte. Die Polizei verweigerte es mehrmals, eine Gegenkundgebung auf der Naziroute anzumelden, hatte jedoch zu wenig Personal, um die Blockade aufzulösen. In der Innenstadt stellten sich die Nazis/Nationalist_innen plötzlich den Antifaschist_innen in einer Reihe gegenüber und schlugen auf sie ein.

In der Folge kam es zu einem größeren Polizeieinsatz, Personalienfeststellungen, zwei äußerst brutalen Personalienfeststellungen sowie mindestens einer Ingnewahrsamnahme auf Seiten der Antifaschist_innen. Weiterhin gab es mehrere Verletzte auf beiden Seiten.

15.10.: Demonstration – Für die Rückkehr von Gazale!

11h, Huckup – Hildesheim

Am 10.02.2005 wurde die damals im dritten Monat schwangere Gazale Salame mit ihrer einein-halbjährigen Tochter in die Türkei abgeschoben, während ihr Ehemann Ahmed Siala ihre beiden älteren Töchter zur Schule brachte. Seitdem lebt die Familie getrennt voneinander… (mehr)

30.09.: Mind_the_gap

16-20h, Projektwerkstatt, Langer Garten 1, Hildesheim – Eintritt frei!

Open Space zum Austausch und Diskussionen über Fragen, Begriffe und Theorien rund um Geschlecht, Sexualität, Antisexismus usw.

Was heißt männlich und weiblich? Gibt’s das überhaupt? Und wozu? Wie funktionieren Geschlechternormen? Und wie kann mensch aus ihnen ausbrechen? Was ist Heteronormativität? Wer rasiert sich die Beine? Wo überall findet der alltägliche Sexismus statt? Und was gibt es für antisexistische Handlungsmöglichkeiten? Was ist Definitionsmacht? Was gibt es außerhalb von binären Geschlechterzuschreibungen? Was heißt trans? Oder intersexuell? Was ist queer? Und wie leben sich polyamore Beziehungen? Und mit wem? Wie geht das Zustimmungskonzept? Wer sagt, was sexy ist und was nicht? Was bedeutet Lookism? …? …?

– Bring deine Fragen und dein Wissen mit und teile es mit den anderen!

25.09.: Umsonstflohmarkt

ab 13h, Friedrich-Nämsch-Park/Nordstadt (zwischen Steuerwalder und Peiner Straße)

Umsonstmarkt – was ist das?
Hier kann mensch Dinge mitnehmen, ohne dafür Geld bezahlen zu müssen oder Dinge abgeben, die für den eigenen Gebrauch nicht mehr benötigt werden. Nur noch die Frage ist wichtig: „Brauche ich das?“ und nicht „Kann ich mir das leisten?“, beziehungsweise „Kann das jemand anders noch gebrauchen?“ und nicht „Kriege ich dafür noch was?“.

Wofür ist das gut?
Das seltsame Prinzip des Kaufens und Verkaufens wird hier in Frage gestellt. Die Menschen brauchen sich nicht mehr an materiellen Werten orientieren, sondern auch so einfach mal was schenken, ohne eine Gegenleistung zu erwarten. Deswegen wird auch das Tausch-Prinzip in jeglicher Form abgelehnt. Dinge sind dafür da, Bedürfnisse zu befriedigen.

Wie funktioniert das?
Hier kann mensch mitnehmen, was gebraucht wird, ohne dafür eine Gegenleistung in Form von Geld oder anderen Gegenständen zu erbringen. Und Sachen, die nicht mehr benötigt werden, abgeben, auf dass sich andere Menschen darüber freuen. Wichtig ist, dass nur funktionierende und saubere Sachen (bitte nichts kaputtes!) mitgebracht werden & dass die mitgenommenen Sachen nicht weiterverkauft werden, weil sie sind für einen persönlichen Gebrauch und nicht für Tauschgeschäfte da sind.

22.09.: Infoveranstaltung „Werte, Normen, Abendland – Rechtspopulismus in Westeuropa“

20h, Osterstr. 39a (Gewerkschaftshaus), Hildesheim – Eintritt frei!

Die rechtspopulistische Parteienlandschaft in Westeuropa blüht: In Frankreich, Belgien, den Niederlanden, Finnland, Österreich, der Schweiz – überall erreichen rechte Parteien mit rassistischen Kampagnen und Positionen mittlerweile einen hohen Stimmenanteil. Auch wenn in Deutschland bisher keine rechtspopulistische Partei eine vergleichbare Zustimmung erfährt, werden die rechtspopulistischen Ausfälle auch hier laut – und das nicht erst seit Sarrazin. Meist kommen sie in Form von Sozialrassismus und Antiislamismus daher. Immer wieder werden dabei Bilder eines vermeintlich progressiven, oft christlichen Abendlandes beschworen, das mal gegen Moscheen, mal vor der bösen klebrigen Unterschicht oder vor zu viel dunkler Haut geschützt werden müsse. Dass diese Propaganda wirkt, steht außer Frage. Aber welche gesellschaftlichen Konsequenzen ergeben sich daraus?

Am 2. September vergangenen Jahres war in Hildesheim die Auftaktveranstaltung einer Lesereise von Thilo Sarrazin geplant. Das Buch „Deutschland schafft sich ab“ sollte vorgestellt werden, und um die darin präsentierten Polemiken entbrannte eine öffentliche Kontroverse um Islamophobie, Rassismus und Rechtspopulismus. Letztendlich wurde die Veranstaltung in Hildesheim nach der Anmeldung einer Protestkundgebung wegen Sicherheitsbedenken abgesagt.
Ein Jahr nach dieser erfolgreichen öffentlichen Intervention wollen wir uns erneut mit dem Thema auseinandersetzen und erfahren, was Grundlagen, Inhalte, Denkweisen und Argumentationsmuster des Rechtspopulismus sind.

Eine Veranstaltung von Bündnis gegen Rechts Hildesheim, Arbeitskreis Antifaschismus Hildesheim & Avanti – Projekt undogmatische Linke/Ortsgruppe Hannover

17.09.: Wilde-Hilde-Sommerfest

ab 15h auf dem Wagenplatz (Pflugstieg 1)

4-Sterne-Menüs, gepflegte Grünflächen, eine hervorragend sortierte Bar und exquisite Musik mit Konny, Die Koffers & AK Tanzpädagogik – außerdem Kino, Feuertonne Outdoorbadewanne uvm.!!

07.09.: Demonstration: Für die Rückkehr Gazales!

17h Angoulemeplatz, Hildesheim

Am 10. Februar 2005 wurde die damals schwangere Gazale Salame nach 17-jährigem Aufenthalt in Deutschland zusammen mit ihrem einjährigen Kind in die Türkei abgeschoben und von ihrem Ehemann Ahmed Siala und ihren beiden älteren Kindern getrennt. Die Unterstützer_innen der Familie Gazale/Siala fordern die Rückkehr Gazales und ihrer inzwischen sechs- und siebenjährigen Kinder.

Mehr Infos

09.08.: Revolte Springen & Faulenza

ab 18h Einlass & Vokü, ab 20h Konzert

Faulenza: Punkliedermacher mit anarchischem Witz, der politische Themen mit schwarzem Humor vermischt und ehrlich und authentisch rüberbringt. Begleitet von Gitarre und autonomer Maus.

Revolte Springen: Ein Mix aus Trash und Blechdosen, eine Legierung aus Strassenmusik und Punk, eine Attitüde zwischen Chaos, Lebensfreude und Wut. Im Wesentlichen sind das Songs, die wahlweise mit viel Herz oder aber auch mit anarchischen Choreographien performt werden.
Schon mal AC/DC an Ukulele und Müllsack gehört? Schon mal die RAMONES in Tanzschritten gesehen? Ein Gartenzwerghasslied in 5 Versionen mit einem echten Gartenzwerg?!
www.revolte-springen.de

03.08.: Infoveranstaltung zum Naziaufmarsch & Gegenaktionen in Bad Nenndorf

ab 19h Vokü, ab 20h Infoveranstaltung

Eintritt frei!

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21.-24.07.: Freiheit.Leben.PUNKT!

Ein Camp zum herrschaftsfreien, emanzipatorischen Leben

Auf diesem Camp wollen wir gemeinsam die Vision von einem selbstbestimmten, emanzipatorischen Leben entwickeln, umsetzen und leben und uns mit gesellschafts- und herrschaftskritischen Themen ausseinander-setzten.

Das Camp soll dabei eine Mischung aus Konzerten, Musik, theoretischen Seminaren und praktischen Workshops sein.

Mehr Infos

09.07.: Fahrraddemo: Räder für alle!

Mit dem Fahrrad von Hildesheim ins 60 km entfernte Flüchtlingsheim in Meinsersen radeln.

Dort werden ca. 25 Fahrräder den im Flüchtlingslager lebenden Menschen übergeben, um ein wenig Mobilität gegen die Isolation des Lagerlebens und somit Teilhabe am gesellschaftlichen Leben zu ermöglichen…. Jede_r kann mitradeln! Transfer zum Bahnhof für die Rückreise nach Hildesheim ist organisiert.

10h – Huckup/Hildesheim – Auftaktkundgebung – Anschließend Start der Fahrradtour

23.06.: Die Rückseite der Medaille – Das eine… und das andere Indien

Informationsveranstaltung über wirtschaftliche und politische Entwicklungen in Indien

Der Menschenrechtsaktivist Andreas Steinert aus Hildesheim wird zu Zusammenhängen zwischen zunehmendem Wohlstand und fortschreitenden Menschenrechtsverletzungen auf dem Subkontinent referieren.

Mit Wachstumsraten von ~ 8% hat Indien in den letzten Jahren zum Überholen angesetzt. In der Metropole Mumbai leben mehr Dollar-Millionäre als in Deutschland. Städte wie Bangalore oder Hyderabad sind längst globale Hotspots der Hochtechnologie. Von dieser Entwicklung profitiert ein wachsender Mittelstand, der westlichen Lebensstil mit „indischem Selbstbewusstsein“ verbindet. Sind Wirtschaftswachstum und Einbindung in den Weltmarkt aber auch Lösung und Ausweg für die Armen Indiens?

Die Veranstaltung blickt hinter die Oberfläche der aufstrebenden Militär- und Handelsmacht. In Filmsequenzen kommen Menschen zu Wort, für die der neue Wohlstand (anderer) eine Zerstörung ihrer Lebensgrundlagen
bedeutet. Entlang der Beispiele Aluminium, Baumwolle, Uranabbau und Elektroschrott geht es um Formen einer „Kolonialisierung nach innen“… sowie um die Kraft kollektiver Gegenbewegungen.

Ab 19.30h, Langer Garten 1 (Kulturfabrik Löseke) – Eintritt frei!

17.06.: Für Solidarität &  freie Bildung!

Gemeinsam Repressionen entgegentreten!

Mahnwache anlässlich des Prozesses gegen den Anmelder einer Spontandemonstration im Rahmen des Bildungstreiks vom Juni 2009.

Ob Fahnenverbote oder zweifelhafte Auflagen für Demonstrationen, Behinderungen bei der Demo für alternative Feiräume (Streetparade)  oder die Kriminalisierung von Spontandemonstrationen: Wir lassen uns unser Recht auf freie Meinungsäußerung nicht nehmen und treten der Repression gemeinsam entgegen!

13h Hoher Weg [FuZo Hildesheim] & am 20.06. ab 8.30h am Amtsgericht Hildesheim (Gerichtsverhandlung ab 10.15h – pünktlich sein!)

09.06.: Konzert – Faela

Soli-Konzert für das Anti-Atom-Plenum mit Faela

21h Littera Nova, Wallstraße

03.06.: Ideen brauchen Freiräume!

Streetparade für alternative und selbstverwaltete Freiräume in Hildesheim. Drum&Bass, Dubstep & Drumstep mit den DJs von London Underground…

Start 18h Pelizaeusplatz – Ende 22h Ottoplatz –  anschließend Aftershow mit London Underground in der KuFa.

18.05.: Keine Zukunft der Vergangenheit!

Info- & Mobilisierungsveranstaltung zum Naziaufmarsch am 4. Juni in Braunschweig unter dem rassistischen Motto „Tag der deutschen Zukunft“ und den geplanten Gegenaktivitäten.

ab 20h, Projektwerkstatt e.V., Langer Garten 1, Hildesheim

Eintritt frei!

Mehr Infos

05.05.: Zum Extremismusbegriff

Linksextrem gleich rechtsextrem? Wachsende Gewaltbereitschaft? Wer definiert überhaupt, was extrem links und extrem rechts ist? Ein Exkurs zu unserem demokratischen Grundverständnis und über die Flexibilität von allzu
leicht polemisch verwendeten Begriffen.

Vortrag mit anschließender Diskussion

ab 20h im Infoladen, Projektwerkstatt e.V., Langer Garten 1, Hildesheim

Eintritt frei!

Eine Veranstaltung im Rahmen der Aktionstage für asyl & Menschenrechte

Mehr Infos

13.04.: Soli-Vokü: Antifaschismus ist notwendig, nicht kriminell!

Im Vorfeld der Demonstration für Solidarität mit Sven, Stefan und Tim aus Hannover am kommenden Samstag (13h Bahnhofsvorplatz Hannover) findet eine Soli-Vokü statt.

Die Soligruppe Sven, Stefan & Tim wird ihre Arbeit rund um das Verfahren gegen die drei Antifas vorstellen und auf den aktuellen Stand des Verfahrens eingehen. Außerdem wird es Informationen zu der Demonstration am kommenden Samstag, sowie zu dem Prozess am kommenden Dienstag geben.

Alle Erlöse werden der Soli-Gruppe für Sven, Stefan und Tim gespendet.

ab 20h, Projektwerkstatt e.V., Langer Garten 1, Hildesheim

Mehr Infos

11.04.: Agnes Miegel: Heimatdichterin oder Nazi?!

Im Zuge der Diskussion um die Umbenennung der Agnes-­Miegel-­Straße laden das Pro­jekt Farbenfroh, der Arbeitskreis Antifaschismus, der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) und das Bündnis gegen Rechts zu einem Informati­onsabend ein.
Ein Referent der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes, Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten (VVN – BdA) aus Recklinghausen wird an diesem Abend ausführlich über Agnes Miegels lyrisches Werk und ihren Verbindungen zum Nationalsozialismus berichten.

Ab 20h – Eintritt frei!

Gewerkschaftshaus, Osterstraße 39a, Hildesheim

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Disclaimer: Menschen, die rechten Gruppierungen angehören und/oder durch Aktionen in diesem Spektrum bekannt sind, erhalten zu der Veranstaltung keinen Zutritt.

30.03.: Saufen für den Regenwald! – Kann Konsum die Welt retten?

Ein Referent des Bekleidungssyndikats Hannover führt durch die wunderbare Welt der (Fairtrade-)Siegel, zeigt warum Konzerne und die Werbung ihr „soziales Gewissen“ entdecken, fragt, ob wir überhaupt noch zum Supermarkt gehen können und beantwortet diese Frage mit der Erkenntnis, dass Selbstorganisation auf jeden Fall hilft, besser und nachhaltiger zu leben.

Ab 19h Vokü – ab 19.30h Vortrag – Eintritt frei!

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Projektwerkstatt, Langer Garten 1, Hildesheim

23.03.: Gesprächskultur in der Kritik II

Fortsetzung und Vertiefung der Diskussion zu Redeverhalten, Dominanz und Ausgrenzung vom 8. März.

19h, Trillke-Gut, Steinbergstr. 42, Hildesheim

Eintritt frei!

09.03.: Infoveranstaltung zu den Naziaktivitäten in Tostedt

Informationen über die Naziaktivitäten & Strukturen in Tostedt, wie diese sich dort etablieren konnten & was dagegen getan werden kann. Außerdem gibt’s Infos zur am 19. März in Tostedt geplanten Antifa-Demo.

Ab 19.30h Vokü – ab 20h Vortrag – Eintritt frei!

Projektwerkstatt, Langer Garten 1, Hildesheim

Weitere Infos unter: www.aka-hildesheim.tk

08.03.: Gesprächskultur in der Kritik

Diskussion zu Redeverhalten, Dominanz und Ausgrenzung.

19h, Trillke-Gut, Steinbergstr. 42, Hildesheim

Eintritt frei!

16.02.: Bewegung und Widerstand. Reisebericht aus Polen

Aus einer persönlichen Sicht und anhand von Erfahrungen und Erlebnissen wird über die antifaschistische und  anarchistische Bewegung(en) der Jetztzeit in Polen berichtet. Von Bild und Ton begleitet.

Ab 20h Volxküche, anschließend Vortrag: Projektwerkstatt e. V., Langer Garten 1, 31137 Hildesheim

Eintritt frei!

10.02.: Mahnwache – Für die Rückkehr Gazales!

17.30-18.00h vor der Jakobikirche

Am 10. Februar 2005 wurde die Familie von Gazale Salame und Ahmet Siala durch eine Abschiebung auseinandergerissen. Seither lebt die Familie zwangsweise in verschiedenen Ländern: Gazale lebt mit ihren beiden Kindern Schams (6) und Gazi (5) mehr schlecht als recht in der Türkei. Ahmet lebt mit den Töchtern Amina (13) und Nura (11) im Landkreis Hildesheim.

Seit 6 Jahren fordert ein großer Kreis von Unterstützerinnen und Unterstützern die Rückkehr Gazales und ihrer Kinder. Bisher blieben die Behörden stur – eine Rückkehr Gazales wurde bis heute nicht ermöglicht. Der UnterstützerInnenkreis lässt nicht nach in seiner Forderung – am 6. Jahrestag der Abschiebung wird ihr durch eine Mahnwache vor der Jakobikirche in Hildesheim (17.30 – 18.00 Uhr) Nachdruck verleihen.

25.01.: Bericht von der Antirassismus-Konferenz

Vor kurzem hat in Frankfurt eine Antirassismuskonferenz stattgefunden, an der auch Menschen aus Hildesheim teilgenommen haben.
Nun möchten einige ihre Eindrücke schildern und einen Teil dessen, was dort stattgefunden hat, an alle interessierten Menschen weitertragen…
Auch um das kulinarische Wohl wird sich dabei gekümmert: für die Esskultur an diesem Abend legt sich die Wilde Hilde tüchtig ins Zeug.

ab 18h Vokü (Volxküche)
ab 19h Bericht von der Antira-Konferenz

Café Brühlchen [HAWK], Brühl 20, Hildesheim – Eintritt frei!

19.01.: No Pasaran – Sie werden nicht durchkommen!

Infoveranstaltung zu den Blockaden gegen den Naziaufmarsch in Dresden am 19. Februar

Ein Vertreter des „No Pasaran/Dresden Nazifrei“-Bündnis wird zum Hintergrund des Nazi-Aufmarschs und den geplanten Gegenaktivitäten informieren.

19h, Gewerkschaftshaus, Osterstraße 39a

Eintrtt frei!

Arbeitskreis Antifaschismus Hildesheim [AkA] – www.aka-hildesheim.tk

15.01.: Das Allerletzte: „Zuerst“

Kundgebung gegen den Verkauf von Nazi-Zeitungen, 13h, Bahnhofsvorplatz Hildesheim

Die Bahnhofsbuchhandlung „Presse und Buch“ verkauft in Hildesheim die neonazistische Zeitschrift „Zuerst! Deutsches Nachrichtenmagazin“.
Erstmals erschien die Zeitschrift „Zuerst! Deutsches Nachrichtenmagazin“ im Dezember 2009.
Inhaltlich geht es in dem neuen rechten Propagandablatt um die üblichen Themen: „Überfremdung“ und „Benachteiligung von Deutschen“, Verschwörungstheorien, Geschichtsrevisionismus, Hetze gegen Linke und Homosexuelle. So wurde über die Blockaden von Duisburg-Maxloh und über den „tausendfachen Rechtsbruch“ aus Dresden berichtet. Weiterhin werden Schwule als Perverse dargestellt. In einem geschichtsrevisionistischen Artikel wurde sich wohlwollend auf den Holocaust-Leugner Ernst Zündel bezogen.
Wir wollen nicht, dass der Verbreitung menschenfeindlichen Gedankenguts Vorschub geleistet wird.
Wir haben keinen Bock, dass derart rassistischer und neonazistischer Müll verkauft wird!
Wir fordern die Geschäftsführerung deshalb auf, die Zeitung aus dem Sortiment zu nehmen und auch keine anderen neonazistischen Publikationen im Sortiment vorzuhalten!

www.aka-hildesheim.tk